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Bock auf Blog

by Emma

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Depressionen

Warum schrieb ich nicht mehr

Hallo meine Lieben,

ich möchte euch erklären warum ich in letzter Zeit nicht mehr geschrieben habe.
Ich bin im Sommer in ein ziemliches Loch gefallen und  hatte wieder meine Depressionen. Ich weiß, dass ist sehr ungewöhnlich, dass Menschen im Sommer Depressionen haben, aber was soll ich sagen, “I´m a Borderliner”. Ich hatte eine neues Mittel gefunden, womit ich meinen Druck abzubauen versuchte. Das besagte “Mittel” war nicht gerade gut für mich, denn immer wenn ich nichts mehr hatte davon, war ich extrem gestresst und das die ganze Zeit ohne irgend einen Grund. Dieser Stress war nicht auszuhalten. Ich konnte nicht ruhig sitzen, nicht schlafen, mich NIE entspannen und dadurch fiel ich in einen Teufelskreis… Ich war davon auch sehr antriebslos und unglücklich. Das war die Depression. Zusätzlich hatte ich von meinem neuen dysfunktionalen Skill eine Panickattacke. Was eine Panickattacke ist? Diese kann sich verschieden äußern und ist auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Körperlich verändert sich allerdings auch etwas. Der Puls rast hinauf, da man meistens aus einem bestimmten Grund extreme Angst hat. Am Abend meiner Panickattacke wandte ich mich wieder einmal meinem Ritual zu und mein damaliger Freund war bei mir. Ich wollte mich schlafen legen um mich noch ein wenig zu entspannen. Auf einmal ist mein Geist irgendwie aus meinem Körper getreten und ich habe mich aus der Deckenperspektive gesehen, als ich auf dem Bett gelegen bin. Ich habe gesehen , wie mein Körper da unten lag und mein Freund neben mir die ganze Zeit meinen Namen gesagt hat und mich gerüttelt hat. Ich war total weggetreten. Ich konnte nicht mehr hören, nicht mehr sehen und auch nicht mehr atmen. Das ganze dauerte bei mir ca. zwei Minuten lang. Es gibt allerings auch Menschen, die aus so einem Zustand  nicht mehr so schnell rauskommen. Ich war der festen Überzeugung, dass ich jetzt tot bin und dachte mir, ,,okay wenn ich jetzt nicht mehr in meinen Körper zurück gehe, dann verlasse ich diese Welt für immer”. Also versuchte ich in meinen Körper zurück zu gelangen und schaffte das auch. Mir ist klar, dass mir in diesem Moment mein Gehirn einen Streich spielte und ich natürlich nicht tot war. Als ich dann endlich wieder psychisch anwesend war, musste ich zuerst einmal tief Luft holen, da ich währenddessen ja den Atem anhielt. Ich war total fertig und war außer mir. Ich traute mich dann nicht mehr mich hinzulegen, da ich dachte, wenn ich mich jetzt hinlege, dann werde ich sterben. Ich hatte eine echte Todesangst. Nach einer Stunde legte sich das ganze dann wieder. Nach diesem Ereignis, hörten diese abgeschwächten psychotischen Symptome aber nicht auf und sie kamen immer wieder, bis ich schlussendlich drei schreckliche Tage hatte in denen ich schon eine leichte Psychose hatte. Seitdem rühre ich nichts mehr an und bin auch wieder viel aktiver im Leben. Deshalb fange ich jetzt auch wieder zu schreiben an, weil mir das gut tut.
Ich hoffe euch geht es allen gut. 🙂
Schönen Abend noch,

eure Emma

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PTBS Assistenzhund

Hey Leute,
ich werde mir höchstwahrscheinlich ab Herbst einen Hund zulegen und werde diesen dann zum PTBS Assistenzhund ausbilden lassen. PTBS Hunde werden speziell für Menschen ausgebildet, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Ich hoffe, das mir der Hund somit eine Stütze im Leben wird und ich außerdem wieder Vertrauen aufbauen kann… Tja, jetzt bin ich zurzeit am überlegen welche Rasse es wird. Ich habe daweil an einen Labrador oder einen Schäferhund gedacht. Kennt sich jemand von euch mit den jeweiligen Rassen aus? Wenn ja, kommentiert eure Tipps! 🙂
Eure Emma

Umgang mit Narben (SVV)

Hallo meine Lieben!
Ich persönlich gehe mit meinen Narben sehr offen um, da ich keinen Grund sehe mich dafür zu schämen. Meine Narben gehören zu mir und ich denke mir, wenn das jemand nicht akzeptiert möchte ich auch nicht mit diesem Menschen befreundet sein. Ich habe anfangs versucht meine Narben zu verstecken, allerdings war mir das dann im Sommer oder beim Sport einfach zu heiß. Ich verstehe es aber auch sehr gut wenn jemand von euch seine Narben versteckt weil er oder sie sich dafür schämt. Ich finde nicht, dass wir uns dafür schämen müssen. Die Narben zeigen, wie oft wir schon am Boden waren und wieder aufgestanden sind! Ich werde des Öfteren auf meine Narben angesprochen. Natürlich habe ich auch schon einiges Negative erfahren müssen, wenn Leute meine Narben gesehen haben…aber gut, damit muss ich leben. Wenn ihr fragen habt, schreibt einen Kommentar! 🙂
Eure Emma

Umgang mit Depressionen

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
für mich ist es eines der wichtigsten Dinge wenn ich depressiv bin, dass ich nicht alleine bin. In dem Moment wo ich depressiv bin möchte ich zwar niemanden sehen und auch mit niemandem reden, aber wenn dann doch jemand da ist, ist es vergleichsmäßig um einiges besser als alleine zu sein. Man rutscht außerdem noch tiefer in die Depression hinein, wenn man nur zuhause im verdunkelten Zimmer im Bett herumgammelt. Deshalb finde ich es ganz wichtig, dass Leute mit Depressionen nicht alleine wohnen. Klar kann es passieren, dass man mal alleine ist, aber das sollte nicht der Normalfall sein. Wenn ihr also beispielsweise mit jemandem zusammenwohnt, sollte diese Person wissen was zu tun ist wenn ihr depressiv seit. Mir hilft in depressiven Phasen immer spazieren gehen. Am liebsten gehe ich mit dem Hund von Verwandten spazieren. Man kann sich übrigens auch einen Hund vom Tierheim ausborgen zum spazieren gehen. Ich gehe aber auch gerne mit meinem Vater oder einer guten Freundin eine große Runde an der frischen Luft. Manchen hilft auch einfach nur aufstehen und sich schick zu machen. Meiner Meinung nach ist es allerdings sehr schwer den Schritt aus dem Bett alleine zu wagen…
Nehmt euch meinen Rat zu Herzen! 🙂
Eure Emma

Entstehung

Psychisch krankGuten Morgen meine Lieben! 🙂
Psychische Krankheiten können zum einen im frühen Kindheitsstadium entstehen. Dinge die wir also garnicht mehr wissen haben uns damals geprägt. Nehmen wir als Beispiel, dass uns unsere Mutter nicht gestillt hat sondern mit dem Flaschi ernährt hat. Manche Babys reagieren darauf negativ, weil sie sich dadurch nicht angenommen fühlen. Andere Babys wiederum macht das nichts aus. Dies wirkt sich dann auf die Psyche aus und kann dadurch ein Grund für den Auslöser einer psychischen Erkrankung sein. Eine psychische Krankheit kann aber auch einfach genetisch veranlagt sein und muss keinen speziellen Auslöser haben.
Meist haben solche Krankheiten wie Borderline oder Magersucht einen Auslöser, wie Gewalt oder die Scheidung der Eltern etc. Wenn man als Kind schon Gewalt erlebt hat, führt dies oft zum Selbsthass und Schuldgefühlen. Dadurch ist es auch erklärbar warum sich dann diese Kinder im Teenageralter beginnen selbst zu verletzen. Sie glauben sich bestrafen zu müssen. Das müssen sie klarerweise nicht, aber es ist in deren Gehirn so abgespeichert und wird zur Gewohnheit. Das wäre ein klassischer Fall für Borderline. Vererbbar ist Borderline allerdings nicht. Schizophrenie hingegen kann vererbbar sein, wenn mindestens zwei der nächsten Verwandten unter Schizophrenie leiden. Das Risiko steigt, dass man es auch hat aber es muss nicht sein. Die Magersucht beginnt meist mit einem einfachen Wunsch ein par Kilo abzunehmen und wird immer mehr. Es wird sozusagen zur Sucht und die Betroffenen verlieren die Kontrolle. Sie genießen das Gefühl Macht über ihren Körper zu haben – das Hungern.
Nun, das waren jetzt ein par kleine Informationen über das Entstehen von psychischen Erkrankungen. Über diverse Bewältigungsstrategien und den Umgang mit psychisch erkrankten Menschen wird demnächst ein weiterer Artikel von mir folgen.
Ich hoffe ich konnte euch einen ersten kleinen Überblick verschaffen.
Bis bald!
Eure Emma

Quelle: http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1439703.1355239500/640×360/medizinische-hilfe-kranke.jpg

Einführung

Hallo meine Lieben! 🙂

Ich möchte euch einige Infos und Tipps über psychische Erkrankungen wie Schizophrenie, Borderline, Magersucht, Bulimie und Depressionen geben. Mein Ziel in erster Linie ist dabei euch zu zeigen, dass ein richtiger Umgang mit psychisch kranken Leuten immer wichtiger in unserer Gesellschaft wird weil sich diese Arten von Erkrankungen einfach rasant ausbreiten. Ich möchte vor allem denjenigen von euch helfen, die vielleicht die ein oder anderen Symptome bei sich wieder erkennen. Jetzt fragt ihr euch sicher wie ich das machen möchte. Nun ja, ich habe leider schon viel zu früh viele Erfahrungen in diesem Gebiet gemacht und kenne mich daher mit diversen Bewältigungsstrategien aus die einem wirklich helfen können wenn man es zulässt und WIRKLICH will. So schlimm es auch ist wenn man unter einer Krankheit leidet die die wenigsten Leute verstehen, möchte ich etwas Positives daraus machen und Menschen helfen die vielleicht niemanden haben der sie versteht.

Falls jemand von euch schon besonderes Interesse nach einem bestimmten Thema der Psyche hat, kann er mir gerne eine Mail schicken und sein Interesse äußern. Ich würde mich sehr über Fragen freuen. Bis bald!
Eure Emma

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